Meine Halloweendeko – Was neben Kürbis und Skelett nicht fehlen darf.

Ein Grab im Vorgarten, eine Leiche unter dem Apfelbaum oder ein leuchtendes Gespenst hinter dem Gartenzaun? Für mich besteht Halloween schon lange nicht mehr nur aus Kürbissen. Daher beginnt meine Bastelsaison schon ein paar Wochen früher.

Jedes Jahr im Oktober heißt es für mich wieder: Bastelzeit! Kaum einer, an dem die alljährliche Tradition des Kürbis Schnitzens spurlos vorbei geht. Zumindest bei mir in der Vorstadt lässt sich kaum ein Gartenzaun oder ein Fensterbrett ohne Kürbis erblicken. Nach dem Motto „Darf’s ein bisserl mehr sein?“ haben wir unseren Garten in den letzten Jahren immer mehr aufgepeppt und einmal jährlich zu einem kleinen Friedhof umgestaltet. Mit den wahren Künstlern aus Amerika können wir uns natürlich in keinster Weise messen, aber für ein kleines Städtchen in Österreich ist es doch ein ganz nettes Highlight.

 

Der ganz private Friedhof

Grabstein
Für das Grab ist etwas Vorarbeit nötig. Der Grabstein hat bei mir ein paar Tage gedauert, weil die einzelnen Schichten immer eine gewisse Trockenzeit benötigten. Angefangen habe ich den Grabstein mit ein paar Styroporplatten in unterschiedlichen Stärken. Daraus schneidet ihr euch dann eure gewünschte Grabsteinform zusammen. Wenn ihr dabei etwas geschickter und talentierter vorgeht als ich, sind euch bei der Form natürlich keine Grenzen gesetzt. Ich habe das Grundgerüst aber eher schlicht gehalten und mich danach auf die Optik konzentriert. Habt ihr eure Einzelteile ausgeschnitten und zusammengeklebt, geht es an die erste Lage Zeitungspapier.

 

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Eine Zeitung in ca. 5-7 cm große Schnipsel zerreißen und den kompletten Grabstein damit bedecken (Pappmaché wie es so schön genannt wird). Einen Teil der Fläche zuvor mit Bastelkleber einstreichen, dann die Zeitungsschnipsel einzeln, leicht überlappend auf der Fläche verteilen und nochmals mit Bastelkleber einstreichen.
Je nachdem wie grob euer Styropor ist, braucht ihr vermutlich 2 bis 4 Schichten. Die letzte Lage mache ich aber ganz gerne aus Küchenrolle (unbedruckt), damit die Fläche einigermaßen Weiß ist und ich nicht so viel Farbe zum Überdecken des Gedrucktem benötige.

Die Buchstaben R.I.P. sind ebenfalls aus Styropor geschnitten und der Totenkopf ist aus Pappmaché. Hier ist etwas Fingerspitzengefühl und Vorstellungskraft gefragt. Beides auf den Grabstein kleben und ebenfalls mit Zeitungspapier und Küchenrolle bedecken.

 

Ist alles gut getrocknet, den Grabstein mit grauer Farbe grundieren. Ich habe für den seitlichen und oberen Abschluss einen anderen Grauton genommen, um ihn ein wenig interessanter zu gestalten. Mit helleren und dunkleren Nuancen könnt ihr noch ein paar Highlights hinzufügen. Zum Schluss noch mit Dunkelgrau ein paar Risse einzeichnen und das war die ganze Hexerei. Sehr aufwendig wird der Grabstein durch die vielen Schichten an Zeitungspapier und Farbe. Zudem darf man auch nicht die Rückseite vergessen, die zumindest mit einer Lage Pappmaché und einer Schicht grauer Farbe ausgestattet sein sollte. Alles in allem etwas zeitaufwendig, aber das Ergebnis kann sich sehen lassen!

 

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Grab
Im Vergleich zum Grabstein selbst, habt ihr damit in wenigen Minuten einen kleinen Friedhof gebastelt. Das Grab mit ein paar Holzstecken, Nägeln, oder was ihr sonst gerade zur Hand habt in die Erde stecken. Dann einfach die ganze Erde aus dem Garten aufsammeln, die euch der Maulwurf die letzten Monate so nett ausgegraben hat (oder einfach etwas Blumenerde zur Hand nehmen) und vor dem Grabstein aufstreuen. Mein Grab ist dabei aber etwas kleiner als ein echtes. Dann könnt ihr euer Grab noch mit Steinen und künstlichen Spinnennetzen dekorieren. Was aber auf keinen Fall fehlen darf, ist die Grabkerze!

 

 

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Leichen beseitigen

Mein Favorit der kompletten Halloweendeko – einfach gemacht, aber sehr wirkungsvoll!
Schnappt euch ein paar schwarze Müllsäcke, etwas Klebeband und sucht alle Decken und Handtücher die ihr finden könnt. Legt euch euer Material am Boden so zurecht, dass es in etwa die Umrisse eines Menschen hat. Vergesst dabei nicht auf die Arme! Die Decken in eine erste Lage Müllsäcke stecken und mit Klebeband die Form noch etwas bearbeiten. Nachdem die Müllsäcke meist nicht ganz blickdicht sind, empfehle ich euch noch eine zweite Lage, die ihr dann noch mit Klebeband fixiert. Jetzt fehlt nur noch ein Loch im Garten mit der passenden Schaufel dazu.

 

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Zwar ausnahmsweise nicht selbstgemacht, aber trotzdem sehr lässig macht sich das Skelett im Schaukelstuhl. Direkt neben der Eingangstüre platziert und schummrig beleuchtet ist es ein echter Hingucker.

 

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